Ich sehe den Heiligen Charbel in einem schönen Licht. Er wird begleitet von der Heiligen
Rafka, die an seiner linken Seite zu sehen ist und dem seligen Estephan, der an seiner
rechten Seite steht. Der Heilige Charbel hält in seinen Händen die Vulgata (Heilige Schrift) und spricht:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte
Freunde Jesu, in euren Herzen will ich Zedern des Glaubens pflanzen, weil Jesus es
wünscht! Nicht aus meinem eigenen Willen komme ich mit meinen Freunden zu euch, sondern weil es der Wille des Herrn ist. Ich bete sehr für euch, gemeinsam mit meinen Freunden, vor dem Thron Jesu. Möge die göttliche Flamme, die das Herz der Jungfrau Maria umgab, schon zu ihren Lebzeiten auf Erden umgab, auch eure Herzen erleuchten! Ich sehe in eure Herzen und bitte euch: Versöhnt euch im Heiligen Sakrament der Beichte mit Jesus und es ist für euch ein großes Fest, wenn ihr euch mit Jesus versöhnt! Eure Schutzengel werden im Himmel diese Versöhnung feiern, denn die Freude über das Sakrament der Heiligen Beichte, wenn ihr sie annehmt, ist im Himmel groß! Im Alten Testament gab es das Jobeljahr und schaut, täglich könnt ihr dieses Jobeljahr, die Versöhnung mit Jesus, für euch in Anspruch nehmen, ohne Jahre darauf warten zu müssen! Betet sehr für den Frieden in der Welt und im Libanon! Betet sehr für die Christen im Nahen Osten!“
Der Heilige Charbel öffnet die Vulgata und zeigt uns den
Psalm 44, Vers 2 – 9:
2 Gott, wir haben es mit eigenen Ohren gehört, unsere Väter haben es uns erzählt, was du getan hast in ihren Tagen, in den Tagen der Vorzeit.
3 Du hast Völker vertrieben, um sie
einzupflanzen, hast Stämme zerschlagen, um ihnen Raum zu schaffen.
4 Sie haben das
Land nicht mit dem Schwert erobert, ihr eigener Arm hat ihnen den Sieg nicht verschafft,
sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest an ihnen Gefallen.
5 Du, mein König und mein Gott, du bist es, der Jakob die Siege verheißt.
6 Durch dich stießen wir unsere Gegner nieder, in deinem Namen zertraten wir unsere Feinde.
7 Ich verließ mich nicht auf meinen Bogen, mein Schwert konnte mir den Sieg nicht verschaffen.
8 Nein, du hast uns vor unseren Gegnern gerettet und unsere Hasser zuschanden gemacht.
9 Gott war unser Ruhm den ganzen Tag, deinen Namen wollten wir preisen auf ewig.

Der Hl. Charbel spricht zu uns:
„Bleibt standhaft im Glauben und der Herr wird euch belohnen und an eurer Seite
sein. Die Wogen der Irrlehren werden vergehen. Gott bleibt! Eure Anliegen nehmen wir mit vor den Thron des Herrn.“
Der Heilige Charbel wird uns später mit dem Priester segnen. Ich bedanke mich sehr. Der Heilige Charbel geht mit seinen Heiligen Freunden zurück in das Licht und alle
entschwinden. Die Erscheinung wurde von einem öligen, süßen, orientalischen Blumenduft begleitet.
Diese Botschaft wird bekannt gegeben, ohne dem Urteil der Römisch-Katholischen Kirche vorgreifen zu wollen. Copyright.
Eigene Anmerkung:
Ein Jobeljahr wurde nach der Heiligen Schrift jedes 50. Jahr, nach sieben mal sieben
Sabbatjahren gefeiert. Es beinhaltete einen kompletten Schuldenerlass, die Freilassung der Sklaven, Rückgabe von Land und ein Brachjahr.