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Über uns schwebt eine große goldene Lichtkugel, die begleitet wird von zwei kleineren Lichtkugeln und ein schönes Licht kommt zu uns. Die große goldene Lichtkugel öffnet sich und der König der Barmherzigkeit kommt aus diesem Licht hervor. Er trägt Seine große goldene Königskrone, das Gewand und den Mantel Seines Kostbaren Blutes, welches mit Lilienblüten und Lilienranken bestickt ist. In Seiner rechten Hand trägt Er Sein großes goldenes Zepter und in Seiner linken Hand trägt die Vulgata (Heilige Schrift). Auf der Vulgata ist dieses Mal der Lilienstock zu sehen, den ich immer beschrieben habe. Der König der Barmherzigkeit trägt kurzes gelocktes schwarz-dunkelbraunes Haar und hat große blaue Augen. Nun öffnen sich die beiden anderen Lichtkugeln und zwei Engeln kommen aus ihnen hervor in schlichten, strahlend weißen Gewändern und sie knien vor dem König der Barmherzigkeit nieder. Die Heiligen Engel nehmen den königlichen Mantel Seines Kostbaren Blutes in ihre Hände und breiten ihn über uns aus. Wir sind in Seinem Mantel geborgen wie in einem Zelt. Nun legen sie den Mantel kniend vor dem himmlischen König ab. Der König der Barmherzigkeit kommt näher zu uns und spricht:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte, vom Himmel bin Ich zu euch gekommen – Ich, der Ich bin – um in euren Herzen zu leben. Ich liebe euch unendlich und werde heute Herzen berühren mit Meiner Gnade, die euch heil und heilig macht. Habt keine Furcht euren Glauben zu leben, denn Ich bin lebendig in den Sakramenten Meiner Kirche! Sie verkündet Mich und Ich bin die Wahrheit und das Leben. Schaut auf die Apostel, sie haben Mich verkündigt und ist nicht heute das Fest des Markus (Eigene Anmerkung: Der Evangelist Markus.) Es waren nur wenige, die hinauszogen um mich zu verkündigen und Meine Gnade, Ich selbst, bin mit ihnen gegangen. Bleibt Mir treu und habt Zuversicht und Hoffnung! Wählt nicht die Sünde, wählt die Gnade, wählt den Weg Meines goldenen Zepters der Barmherzigkeit, denn Ich bin der König der Barmherzigkeit und der Weg Meiner Barmherzigkeit ist der Weg Meiner Heiligen Kirche. Meine Barmherzigkeit wird in euren Herzen offenbar, wenn ihr in den Heiligen Sakramenten, in Meiner heilig machenden Gnade lebt. Betet für den Frieden von ganzem Herzen und lasst nicht nach im Gebet! Ihr könnt die Schönheit und Gnade des Gebetes nicht erahnen. Wenn ihr mit euren Herzen betet, so sprecht ihr mit dem Vater, mit Mir, dem Sohn, mit dem Heiligen Geist und mit Meiner Heiligsten Mutter Maria. Meine Mutter Maria ist so oft auf Erden erschienen und sie betet für euch und besonders für die deutsche Kirche. Es ist wichtig, dass ihr für eure Bischöfe betet. Wo Ich verkündigt werde, weicht der Irrtum, der Diabolos – und die Gnade der Heiligkeit wächst.“
Nun öffnet sich in Seiner Hand die Vulgata (Heilige Schrift) und ich sehe das 6. Kapitel des Römerbriefes:
Röm 6
1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Keineswegs! Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben? 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? [1] 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln. 5 Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein. 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde, sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. 8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. 9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10 Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. 12 Daher soll die Sünde nicht mehr in eurem sterblichen Leib herrschen, sodass ihr seinen Begierden gehorcht. 13 Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die aus Toten zu Lebenden geworden sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes! 14 Denn die Sünde wird nicht mehr über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. 15 Was heißt das nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs! 16 Wisst ihr nicht: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt. 17 Gott aber sei Dank; denn ihr wart Sklaven der Sünde, seid jedoch von Herzen der Gestalt der Lehre gehorsam geworden, an die ihr übergeben wurdet. 18 Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden. 19 Wegen eures schwachen Fleisches rede ich nach Menschenweise: Wie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt, sodass ihr gesetzlos wurdet, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit, sodass ihr heilig werdet! 20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr der Gerechtigkeit gegenüber frei. 21 Welche Frucht hattet ihr damals? Es waren Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn sie bringen den Tod. 22 Jetzt aber, da ihr aus der Macht der Sünde befreit und zu Sklaven Gottes geworden seid, habt ihr eine Frucht, die zu eurer Heiligung führt und das ewige Leben bringt. 23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Auf der Brust des Königs der Barmherzigkeit sehe ich jetzt eine weiße Hostie, auf der ein Herz ist, das lebendig schlägt mit einer Seitenwunde und einer Flamme oben auf dem Herzen. Auf der Flamme des lebendigen Herzens sehe ich in goldener Schrift geschrieben die Buchstaben IHS. Der himmlische König nimmt Sein Zepter an Sein Herz und es wird zum Aspergill Seines Kostbaren Blutes und Er besprengt uns und spricht:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen.“
Sein Segen geht auch über die ganzen Briefe, in denen die Gebetsanliegen der Beter sind. Der himmlische König schwebt zu den Kindern und spricht:
„Herzlich, von Herzen grüße Ich die Kinder! Meine ganze Liebe gilt ihnen. Ich habe auch die Kranken und leidenden Menschen besprengt und die, die in der Ferne an Mich denken.“
Dann wünscht der König der Barmherzigkeit folgendes Gebet von uns:
O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
König der Barmherzigkeit schenke uns die Gnade der Heiligkeit und Heilung. Gieße die Gnade des Friedens in alle Herzen. Amen.
Der König der Barmherzigkeit spricht zu uns:
„Ich sehe, dass einige Herzen noch befleckt sind und freue Mich, wenn Ich euch im Sakrament der Heiligen Beichte, der Versöhnung mit Mir, begegnen darf. Habt Mut, lebt in Mir neu und lebt in Meiner Gnade! Vom Himmel bin Ich zu euch gekommen, weil ich euch liebe und Ich bleibe bei euch, wenn ihr es wollt! Adieu!“
Der König der Barmherzigkeit geht zurück in das Licht und die Heiligen Engel tun es ebenso. Alle entschwinden.
Diese Botschaft wird bekannt gegeben, ohne dem Urteil der Römisch-Katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.
Copyright.
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