Über uns am Himmel schwebt eine große goldene Lichtkugel, die begleitet wird von zwei kleineren goldenen Lichtkugeln. Ein schönes Licht strömt zu uns hinunter. Die große goldene Lichtkugel öffnet sich und der König der Barmherzigkeit kommt aus dieser Lichtkugel hervor. Er trägt das Gewand und den Mantel Seines Kostbaren Blutes und Seine große goldene Königskrone. Er hat schwarz-braunes, kurz gelocktes, Haar und blaue Augen. Sein Gewand und Sein Mantel ist mit goldenen Lilien bestickt. Sein Mantel ist mit einer goldenen Borte aus Lilienblüten geschmückt. Er trägt in Seiner rechten Hand Sein großes goldenes Zepter mit einer französischen goldenen Lilie als Kopf des Zepters und in Seiner linken Hand die Vulgata (Heilige Schrift). Nun öffnen sich die beiden kleineren Lichtkugeln und zwei Engel kommen aus diesem Licht in strahlend weißen, schlichten Gewändern hervor. Sie nehmen den Königsmantel des Königs der Barmherzigkeit, schwebend und kniend am Himmel in ihre Hände und breiten ihn über uns aus, wie ein Zelt, und über alle, die in der Ferne an Ihn denken und beten. Nun legen sie dieses Zelt Gottes, den Königsmantel, vor den Herrn ab. Sie knien weiter in der Luft vor Ihm und verneigen sich voller Ehrfurcht. Dann gehen beide Heilige Engel an die Seite des Königs der Barmherzigkeit. Sein goldenes Zepter neigt der König der Barmherzigkeit zu uns hinab und kommt näher zu uns und schwebt in der Luft am Himmel über den Kindern. Plötzlich kommt aus dem goldenen Zepter des Königs der Barmherzigkeit ein Lilienregen aus weißen Lilienblüten zu uns hinunter. Mehr als 25 Beter bezeugen den Duft der Lilien sehr stark wahrgenommen zu haben. Am Brunnen draußen und im Haus Jerusalem sind keine Lilien vorhanden. Ich bedanke mich beim himmlischen König für diese Gnade. Er schaut uns alle an und spricht:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte, Ich bin das lebendige Wort und Ich habe erfüllt! Wer Mich annimmt und Mir folgt, der braucht nicht jahrelang auf einen Schuldenerlass zu warten. Ihr braucht nicht mehr auf ein Jobeljahr zu warten, wie frühere Generationen! Denn Ich habe euch durch Mein Kostbares Blut am Kreuz erlöst! Nehmt diese Erlösung an! Wenn ihr Mich annehmt und Ich in eure Herzen eingeladen werde und wohnen darf, dann lebe Ich in euren Herzen! Euer Glaube an Mich macht euch gerecht! Ihr werdet nicht gerichtet, wenn ihr in Mir lebt, in Meinen Heiligen Sakramenten, in denen Ich lebe! Durch Meinen Wunden am Kreuz, durch Mein Kostbares Blut seid ihr geheilt, weil ihr euch in Mir heiligen könnt! Wer in Mir lebt, ist gerecht! Darum versöhnt euch mit Mir, wartet nicht!“
Nun schlägt die Vulgata in Seiner linken Hand auf und ich sehe eine Stelle des Matthäusevangelium:
Mt 18, 21 – 22:
21 Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? 22 Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal. (Eigene Anmerkung: Diese Zahl steht für die unendliche, grenzenlose Vergebung).
Der König der Barmherzigkeit kommt näher und spricht:
„Die Vergebung ist die höchste Form der Liebe. Fragt nicht, wie viel Mal ihr vergeben sollt. Führt nicht Buch darüber. Ich tue es bei euch auch nicht, sondern Ich liebe und vergebe euch!“
Ganz besonders schaut der König der Barmherzigkeit auf die Kinder und segnet sie mit Seinem goldenen Zepter:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heilgen Geistes. Amen.“
Der König der Barmherzigkeit schaut liebevoll auf die Kinder und spricht:
„Die Kinder sollen euch ein Beispiel sein, weil sie Mich mit einfachem Herzen lieben, ihr Herz öffnen und Mich mit ganzem Herzen lieben! Als Kind bin Ich zu euch gekommen, denkt daran! Ich liebe die Kinder! Für sie habe Ich es Lilien regnen lassen!“
Es erfolgt ein kurzes persönliches Gespräch.
Ich sage: „Danke Herr, sie haben so geduftet, diese Blüten und Du hast mir gesagt, ich solle sie auf den Korb mit den Gebetsanliegen legen.“ Daraufhin spricht der König der Barmherzigkeit:
„Die Lilie ist die Blume der Reinheit und der Vergebung und sie ist die königliche Blüte!“
Dann nimmt Er Sein Zepter an Sein Herz. Ich sehe Sein Herz offen auf Seinem Gewand mit einer Flamme und einem Kreuz und es steht IHS darüber. Sein Zepter füllt sich mit dem Blut Seines Herzens, mit Seinem Kostbaren Blut. Sein Zepter wird zum Aspergill Seines Kostbaren Blutes und der himmlische König besprengt uns und alle, die in der Ferne an Ihn denken und zu Ihm beten, die Ihm lieb und teuer sind:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heilgen Geistes. Amen. Denkt daran, dass Ich euch unendlich liebe und Ich will, dass ihr nicht gerichtet werdet. Ich will bei euch sein und Ich sage es euch noch einmal: Was Ihr auch getan habt, wie Ihr gelebt habt, es zählt nicht mehr! Versöhnt euch mit Mir und ihr seid in Meinen Wunden, durch Mein Kostbares Blut gewaschen; im Sakrament der Versöhnung mit Mir! Der Versucher geht umher und will euch verloren sehen, so wie er selbst verloren ist. Der Neid erfüllt ihn, weil er Meine Liebe zu euch, zu den Menschen, sieht. Bleibt Mir treu und folgt der Lehre der Kirche! Ich empfehle euch den Katechismus der Katholischen Kirche, Meiner großen Herzensliebe, die aus Meiner Herzenswunde stammt. Ich lebe in ihr und Ich liebe Meine Kirche mit Meinem ganzen Herzen! Ich werde sie reinigen und erneuern! Euch möchte Ich durch den Heiligen Geist erneuern, der euer Tröster im Alltag ist und Ich möchte Meine Liebe in eure Herzen pflanzen. Lest im Katechismus über die Sünde und die Barmherzigkeit, Meine Barmherzigkeit! Die Sünde entfernt euch von Mir, doch, wie freue Ich Mich über jede Seele, die zu Mir findet und der Jubel im Himmel über eine Seele, die umkehrt, ist ein großes Fest! Denkt daran, dass ihr schon gerettet seid, weil Ich am Kreuz für euch gestorben bin und Mein Blut vergossen habe! Ihr jedoch, an euch liegt es, dies anzunehmen oder zu verwerfen!“
Der König der Barmherzigkeit wünscht folgendes Gebet von uns und wir beten:
O Mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe
alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. König der Barmherzigkeit, schenke uns die Gnade der Heiligkeit und Heilung. Gieße die Gnade des Friedens in alle Herzen. Amen.
Der König der Barmherzigkeit spricht zu uns:
„Ihr seid es, die auf dieser Erde lebt! Feigheit und Unterlassung des Guten ist auch Sünde. Bekennt euch zu Mir und tragt Mein Wort zu eurem Nächsten in Liebe und Demut und Sanftmut. Habt keine Furcht! Ich führe euch durch diese Zeit, in der der Versucher sich offenbart, Meine Gnade jedoch übergroß ist und größer ist, als alle Sünden der Menschen. Werdet zu Lilienfeldern und Ich werde euer Gärtner sein!“
Ich bedanke mich beim König der Barmherzigkeit von Herzen und Er spricht:
Betet sehr für den Frieden! Ihr wisst, dass eure Regierungen andere Pläne haben;
doch ich habe Meinen Plam für euch! Denkt daran, dass es keine menschlichen
Heilsbringer gibt! Meinen rechten Fuß setze Ich auf Deutschland und Meine segnende Hand wird das leidgeprüfte Amerika und das leidgeprüfte Frankreich spüren. Mein Herzblut fließt in den Nahen Osten und die Ukraine hinein! So segne Ich euch und bleibe bei euch: Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen.“
Ich sage: „O Jesus, wie schön bist Du und Deine Erscheinung mit den Heiligen Engeln
anzusehen und Du schenktest uns den Lilienregen und den Lilien-Duft. Ich danke Dir für
diese Gnade.“
Der König der Barmherzigkeit und die beiden Heilgen Engel gehen zurück in das Licht. Der himmlische König verabschiedet sich mit einem „Adieu!“ und alle entschwinden.
Diese Botschaft wird bekannt gegeben, ohne dem Urteil der Römisch-Katholischen Kirche vorgreifen zu wollen. Copyright.
Eigene Anmerkung: Das Jobeljahr war im Alten Testament ein Erlassjahr, welches in der
Tora vorgeschrieben war und fand alle 50 Jahre statt. Die Grundlagen hierfür sind im 3. Buch Mose, Levitikus, Kapitel 25 zu finden. Das Jobeljahr beinhaltet die Rückgabe des Erblandes, den Erlass aller Schulden, die Befreiung von Schuldsklaven und die Brache der Natur. Tatsächlich finden wir im Lukas-Evangelium, Kapitel 4, Verse 16 – 21, Jesu erste öffentliche Auslegung der Schrift aus der Schriftrolle des Propheten Jesaja in der Synagoge von Nazareth: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“ Jesus sagte nach dem Lesen dieser Schriftworte einen entscheidenden Satz: „Heute hat sich dieses Schriftwort erfüllt.“ Er ist also selbst das lebendige Jobeljahr. Hierbei ist zu erwähnen, dass ein jüdischer Junge mit Vollendung des 13. Lebensjahres als religionsmündig gilt und es im Judentum Tradition ist, wenn dieser an seiner „Bar Mizwa“ eine eigenständige Ansprache zum aktuellen Wochenabschnitt der Tora hält.
Im Johannesevangelium, Kapitel 3, Vers 18 finden wir folgenden Wortlaut: „Wer an ihn
glaubt, wird nicht gerichtet; …“
Der Lilienregen bedeutet eine Ausgießung von reinigender Gnade und göttlichem Schutz von Jesus über die betenden Menschen. Er dient als Trost und greifbares Zeichen der
Zuwendung des Himmels an die Beter.
Die Ausbreitung des Königsmantels Jesu über die Menschen, des Mantels Seines Kostbaren Blutes, wie ein schützendes Zelt, zeigt uns die königliche Würde Jesu und den göttlichen Schutz, Seine göttliche Nähe. Das biblische Versprechen „Gott zeltet/wohnt bei den Menschen“ können wir hier erkennen (vgl. Johannes 1, 14 und Offenbarung 21,3). Es zeigt uns, dass Gott flexibel ist und uns durch alle Veränderungen hindurch begleitet. Er teilt mit uns eine ganz nahe Gemeinschaft. In unsere Zerbrechlichkeit hinein schenkt Gott uns Seine Gegenwart. Dabei beruht die Herrschaft des Königs der Barmherzigkeit nicht auf Zwang, sondern Jesus regiert mit Liebe, Freiheit und Geborgenheit. Der ausgebreitete Mantel, das Zelt Gottes, ist für uns alle ein geschützter Raum voller Liebe, Trost, Vergebung und Bewahrung vor Not und weltlichen Einflüssen. Einen ähnlichen Vergleich finden wir bei der Schutzmantelmadonna. Neu ist, dass es Personen gibt, die bezeugen, dass sie in diesem Moment den ausgebreiteten Königsmantel berühren und spüren konnten. Ein vorher geschenktes Lied der Heiligen Engel macht uns erneut auf „siebzigmal siebenmal“, das Vergeben ohne Zahl, aufmerksam. Durch Jesu Wunden am Kreuz sind wir geheilt (vgl. Jesaja 53,5 und 1. Petrus 2,24): Heilung durch Jesu Kreuzestod, die Versöhnung zwischen Gott und Mensch; die Befreiung von Schuld durch das Sakrament der Versöhnung, der Heiligen Beichte und die Hoffnung nach körperlicher Heilung, wenn es dem Willen Gottes entspricht. Der Glaube an Jesus macht gerecht (z. B. Römer 3, 21 – 24, Galater 2, 16 und Römer 5, 1). Dies bedeutet, dass wir in einer lebendigen Beziehung mit Gott stehen durch Jesus und das Geschenk Seiner Erlösung entschieden annehmen. Dies ist ein Geschenk der Gnade und wir können sie nicht durch gute Taten ohne Gottesbeziehung erwerben. Der Mensch nimmt Jesus im Glauben an. Der Neid des Satans auf die Menschen, weil Gott sie liebt (Gotteskindschaft): Vgl. Buch der Weisheit 2, 23 – 24.
Mit einer Geste zeigte uns der König der Barmherzigkeit die Endlichkeit des Bösen, den
Triumph der Liebe Gottes über die Sünde an. Wann dies sein wird, wissen wir nicht. Doch diese Zeit bricht heran, schon in dieser Zeit der Drangsal, die uns Vieles abverlangen wird.
Der König der Barmherzigkeit setzte Seinen rechten Fuß auf Deutschland. Dies symbolisiert göttliche Herrschaft und Besitznahme. Erinnern wir uns: Auch das Zertreten der Schlange geschieht durch den Fuß der Mutter Gottes. Vergessen wir dabei nicht, dass der Herr schon am Kreuz siegte. Seien wir gewiss, dass die Offenbarung des Zeitgeistes ein Ende haben wird und finden wir den Mut katholisch zu leben.