Über uns am Himmel schwebt eine große goldene Lichtkugel und rechts daneben eine kleine goldene Lichtkugel. Die große goldene Lichtkugel öffnet sich und ich sehe den Heiligen Erzengel Michael. Der Heilige Erzengel Michael ist in weiß-gold gekleidet, wie ein römischer Soldat. Er trägt seine goldene Fürstenkrone , die vorne mit einem Rubin geschmückt ist. Der Heilige Erzengel Michael hält ein Flammenschwert empor. Er trägt goldene römische Sandalen. An seinem Schwertgriff hängen zwei goldene Quasten. Der Heilige Erzengel Michael steht auf der Erdkugel. Er schaut uns intensiv an und spricht:
„Es segne euch, Gott, der Vater, Gott, der Sohn und Gott, der Heilige Geist! Amen. Quis ut Deus! Ich bin der Heilige Erzengel Michael und komme vom Throne des Herrn zu euch, weil Er es wünscht. Geliebte Freunde, betet sehr für den Frieden mit eurem ganzen Herzen! Lasst euch nicht vom Zeitgeist verwirren!“
Nun sehe ich auch seinen Schutzmantel, den er trägt, welcher mit einer goldenen Löwenkopfschließe versehen ist. Weiter spricht er:
„Wenn ihr mit ganzem Herzen betet und ein Heer von Betern werdet, dann zeige ich dir jetzt, was geschieht!“
Jetzt wird das von ihm erhobene Flammenschwert zu einem normalen Schwert und er hält es nicht mehr empor, sondern steckt es in die Schwertscheide hinein. Dabei macht er eine halbe Drehung in der Luft. Der Heilige Erzengel Michael schaut uns lange an und spricht zu uns:
„Sagte der König der Barmherzigkeit nicht, dass ihr die Strafgerichte durch Gebet und eure Umkehr abmildern könnt? Legt alle Bedrängnisse in das Heilige Messopfer hinein; in den Kelch des Kostbaren Blutes Christi. Ich bin der Krieger und Diener des Kostbaren Blutes Christi und ich bin euer Freund!“
Dann hebt er sein Schwert wieder zum Himmel empor und es wird wieder zu einem Flammenschwert.
Die kleine goldene Lichtkugel öffnet sich und die Heilige Jeanne d’Arc kommt aus diesem Licht hervor. Sie trägt eine goldene Rüstung und die Vulgata (Heilige Schrift) auf einem Kissen aus roten Lilienblüten in ihren Händen. Die Heilige Jeanne d‘ Arc geht mit der Vulgata zum Heiligen Erzengel Michael und kniet sich vor ihm nieder. Nun hält uns der Heilige Erzengel Michael Seinen Schild hin, welchen er in seiner linken Hand hält und auf diesem Schild sind drei rote Lilienblüten zu sehen, sowie sein Gebet in lateinischer Sprache. Dies ist eine Einladung an uns zum Gebet und wir beten:
„Sancte Michael Archángele, defénde nos in práelio, contra nequítiam et insídias diáboli esto praesídium. Imperet illi Deus, súpplices deprecámur: tuque, Princeps milítiae caeléstis, sátanam aliósque spíritus maglígnos, qui ad perditiónem animárum pervagántur in mundo, divína virtúte in inférnum detrúde. Amen.
Nun sehe ich die folgende Stelle in der Vulgata:
Maleachi 2, 17 und 3,1 – 24:
17Ihr ermüdet den HERRN mit euren Reden / und ihr fragt: Wodurch ermüden wir ihn? Dadurch, dass ihr sagt: Jeder, der Böses tut, / ist gut in den Augen des HERRN, an solchen Leuten hat er Gefallen. / Oder: Wo ist denn Gott, der Gericht hält?
3,1Seht, ich sende meinen Boten; / er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel / der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. / Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen. 2Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? / Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Schmelzers / und wie die Lauge der Walker. 3Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: / Er reinigt die Söhne Levis, / er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN die richtigen Opfer darbringen. 4Und dem HERRN wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein / wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren. 5Ich komme herbei, um euch zu richten; / schnell trete ich als Zeuge auf gegen die Zauberer und die Ehebrecher, / gegen die Meineidigen und gegen alle, welche die Taglöhner, / Witwen und Waisen ausbeuten, den Fremden im Land ihr Recht verweigern und mich nicht fürchten, / spricht der HERR der Heerscharen. 6Nein, ich, der HERR, habe mich nicht geändert / und ihr habt nicht aufgehört, Söhne Jakobs zu sein. 7Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Gesetzen abgewichen / und habt auf sie nicht geachtet. Kehrt um zu mir, dann kehre ich mich euch zu, / spricht der HERR der Heerscharen. Doch ihr sagt: / Worin soll denn unsere Umkehr bestehen? 8Darf der Mensch Gott berauben? / Denn ihr beraubt mich. Doch ihr sagt: Wobei berauben wir dich? Bei dem Zehnten und bei der Abgabe! 9Dem Fluch seid ihr verfallen, / doch ihr beraubt mich weiter, / ihr, das ganze Volk. 10Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, / damit in meinem Haus Nahrung vorhanden ist! Ja, stellt mich auf die Probe damit, / spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch dann nicht die Schleusen des Himmels öffne / und Segen im Übermaß auf euch herabschütte. 11Den Fresser wehre ich von euch ab, / damit er euch die Frucht des Ackers nicht vertilgt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht ohne Ertrag bleibt, / spricht der HERR der Heerscharen. 12 Dann werden alle Völker euch glücklich preisen; / denn ihr seid ein glückliches Land, / spricht der HERR der Heerscharen. 13Was ihr über mich sagt, ist kühn, / spricht der HERR. Doch ihr fragt: Was sagen wir denn über dich? 14Ihr sagt: Es hat keinen Sinn, Gott zu dienen. / Was haben wir davon, wenn wir auf seine Anordnungen achten und vor dem HERRN der Heerscharen / in Trauergewändern umhergehen? 15Darum preisen wir die Überheblichen glücklich, denn die Frevler haben Erfolg; / sie stellen Gott auf die Probe und kommen doch straflos davon. 16Darüber redeten die miteinander, die den HERRN fürchten. / Der HERR horchte auf und hörte hin. Und man schrieb vor ihm ein Buch, das alle in Erinnerung hält, / die den HERRN fürchten und seinen Namen achten. 17Sie werden an dem Tag, den ich herbeiführe / -spricht der HERR der Heerscharen -, mein besonderes Eigentum sein. Ich werde gut zu ihnen sein, / wie ein Mann gut ist zu seinem Sohn, der ihm dient. 18Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Frevler, / zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient. 19Denn seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: / Da werden alle Überheblichen und alle Frevler zu Spreu und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, / spricht der HERR der Heerscharen. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen dann bleiben. 20Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, / wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen / und ihre Flügel bringen Heilung. Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen / wie Kälber, die aus dem Stall kommen. 21Und ihr werdet die Ruchlosen zertreten, / sodass sie unter euren Fußsohlen zu Asche werden, an dem Tag, den ich herbeiführe, / spricht der HERR der Heerscharen. 22Gedenkt der Weisung meines Knechtes Mose; / am Horeb habe ich ihm Gesetze und Rechtsentscheide übergeben, / die für ganz Israel gelten. 23Bevor aber der Tag des HERRN kommt, / der große und furchtbare Tag, / seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija. 24Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden / und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht komme / und das Land schlage mit Bann.
Der Heilige Erzengel Michael spricht zu uns und schaut uns dabei an:
„Dies sind die Worte Gottes an sein Volk, Israel, welches aus der Verwirrung Babel kommt. Bezieht dies auf eure heutige Zeit. Es gab einen großen Mangel an der Liebe: Einen geistlichen Mangel an Liebe, einen Mangel an Liebe in der Ehe und im Familienstand, einen Mangel an Liebe Gott gegenüber, Ihm das Herz zuzuwenden und einen Mangel an Ehrlichkeit. Liebt Gott mit eurem ganzen Herzen und betet von Herzen! Ich bin bei euch, jedoch Gott wird euch prüfen! Darum lebt in der heiligmachenden Gnade, in den Sakramenten Seiner Kirche: Denn in Seinen Sakramenten, in Ihm, werdet ihr gestärkt, um alle Prüfungen zu überwinden! Der Zeitgeist wird zu Staub und Asche werden und alle die ihm folgen. Die Menschen, die in Jesus leben, werden aber erblühen, wenn der Tag des Herrn kommt und sie brauchen diesen Tag nicht zu fürchten.“
Nun geht die Heilige Jeanne d‘ Arc wieder an ihren Platz, nimmt ihre Fahne in die Hand, schaut uns alle an und spricht zu uns:
„Freunde des Kreuzes, wie wichtig sind eure Liebe und Vertrauen zu Jesus eurem Heiland und meinem Heiland! Ich habe ihm ganz vertraut mit meinem ganzen Herzen in meinem Leben und so wie es in der Vulgata geschrieben steht, wird der Herr die Liebe in den Familien einst wiederherstellen und erblühen lassen, die der Satan erkalten ließ, in eurer jetzigen Zeit. Und nach dieser Zeit der Drangsal werden die Menschen Gott sehr lieben und wissen, dass ein Übermaß an Sünde einen großen Krieg verursacht hat. Darum ist es wichtig, dass ihr für den Frieden mit eurem ganzen Herzen bittet und nicht dem Zeitgeist folgt! Bleibt standhaft, so wie ich es auch geblieben bin! Ich bete für euch, damit Jesus euch viele Gnaden schenkt; Gnaden des Himmels. Kämpft nicht mit dem Schwert! Kämpft mit der Liebe eures Herzens zu Jesus hin. Es wird nicht alles so bleiben, wie es jetzt ist und große Veränderungen kommen auf euch zu. Bleibt in der Liebe des Herrn und habt keine Furcht! Jesus sorgt für euch.“
Ich sehe den heiligen Erzengel Michael und er spricht zu mir einige persönliche Worte.
Dann spricht der Heilige Erzengel Michael wieder zu uns allen:
„Gott will eure Heiligkeit, eure Rettung – nicht euer Verderben! Bei allem schaut auf Jesus! Der König der Barmherzigkeit wird euch durch alle Prüfungen führen. Denkt daran, ich bin euer Freund; betet!“
Dann nimmt er seinen Mantel und breitet ihn über uns aus – und über alle, die in der Ferne an ihn denken. Dann spricht er:
„Sucht Zuflucht zum Kostbaren Blut Christi! Das Vertrauen in Jesus und die Anrufung des Kostbaren Blutes sind euer Schutz! Denkt daran, das große Veränderungen auf euch zukommen und nichts so sein wird wie es war. Bleibt in der Liebe Jesu und habt keine Furcht! Quis ut Deus!“
Der Heilige Erzengel Michael und die Heilige Jeanne d‘ Arc gehen in das Licht zurück. Der Heilige Erzengel Michael segnet uns noch einmal mit seinem Schwert. Dann entschwinden beide im Licht.
Diese Botschaft wird bekannt gegeben, ohne dem Urteil der Römisch-Katholischen Kirche vorgreifen zu wollen. Copyright.
Eigene Anmerkung zur Stelle in der Heiligen Schrift:
Maleachi richtet sich mit seinen Worten an die Nachkommen des Volkes Israel, die nach dem babylonischen Exil in ihre Heimat Judäa und Israel zurückkehrten. Der Tempel wurde zwar wieder aufgebaut, aber das erhoffte Heil und der Wohlstand blieb aus. Den Priestern wird vorgeworfen Gottes Bund nicht ernst zu nehmen und das Volk nicht richtig zu weisen. Dem Volk wird Treulosigkeit im Alltag vorgeworfen und die Heirat mit Frauen, denen Gott fremd ist. Gott fordert das Volk zur Umkehr auf und um Abgabe des Zehnten. Es wird ein Bote und der Tag des Herrn angekündigt; eine Reinigung, ein Gericht.