Am 7.1.2019 erschien in der Sievernicher Pfarrkirche das Jesuskind von 18.50 Uhr bis 19.00 Uhr während der Heiligen Messe auf dem Priesterkelch nach dem Sanctus. Jesus zeigte sich als Baby, etwa im Alter von über einem Monat, in einem weißen Kleidchen, bis zum Hals hochgeschlossen. Er war gut genährt und hatte wenige helle Haare. Sein Kopf war von einem hellen Lichtkranz umgeben. Er bewegte sich und konnte Seine Hand zum Segensgruß halten, was mich sehr erstaunte. Er sprach sogar: „Trage Mich zu den Menschen!“

Ich sagte: „Wie Herr, soll ich dies tun, ich kann doch gar nichts.“

Er sprach: „Ich sende dir Menschen, die dir helfen, Mich in die Herzen der Menschen zu tragen.“außergewöhnlich groß. Außer mir haben neun Menschen bezeugt, das Jesuskind gesehen zu haben

Das Prager Jesuskind erschien in einem roten Gewand, das mit verschiedenfarbigen Edelsteinen besetzt war. Das Gewand war wie lebendig, es schien aus Seinem kostbaren Blut zu bestehen. Ich kann es nicht anders beschreiben. So etwas habe ich noch nie gesehen. Im Hintergrund des Jesuskindes war ein dunkles Kreuz zu sehen.

Es sprach: „Schaut, dies ist Mein Kleid, das Kleid Meines Kostbaren Blutes, welches Ich für euch vergossen habe. Mein Kleid ist euer Kleid. Es ist mit den Edelsteinen des Himmels geschmückt, die ihr auf Erden für Mich sammelt. Ertragt alle Widerwärtigkeiten für Mich. Es ist die Zeit gekommen, da Ich die Böcke von den Schafen trenne.

Ungefähr 20 Personen haben das Jesuskind gesehen, darunter eine Pilgergruppe aus Belgien, die zum zweiten Mal nach Sievernich gekommen ist.

Gegen 19.55 Uhr kam eine goldene Kugel vom Himmel zu uns herab, die immer größer wurde, je näher sie zu uns kam. Sie blieb über dem Grundstück des Hauses Jerusalem in einer Höhe von 3 Metern stehen und öffnete sich. Aus dieser Kugel wurde eine wunderschöne helle Sonne.

Inmitten der Sonne sah ich nun das Jesuskind in Prager Gestalt im Alter von etwa neun Jahren. Die Erscheinung war ca. 3 bis 4 m groß. Es trug eine goldene Krone, die wunderbar voller Licht nach allen Seiten hin strahlte. Das Gewand des Himmelskönigs war rot und bestand aus Seinem Kostbaren Blut. Es wirkte, als ob es lebendig wäre, während es zugleich mit goldenen Lilien bestickt zu sein schien. Wie das funktionieren konnte, weiß ich nicht, aber es war so zu sehen.

So ein schöner Mantel, so ein schönes Gewand! Der himmlische König hatte seinen Mantel weit ausgebreitet. Das Jesuskind trug ein goldenes großes Zepter (Höhe ca. ein Meter) in Seiner rechten Hand und ein goldenes Buch (ca. 50 cm groß) in Seiner linken Hand. Ich wunderte mich über das goldene Buch. Warum zeigte Er es uns? Trägt Er nicht sonst die Weltkugel in Seiner linken Hand? Jedenfalls war es wunderschön anzusehen! Er sprach:

„Liebes Kind, willst du mit Mir beten?“

Ich sagte: „Ja, gerne, Herr Jesus!“. Nun segnete das Jesuskind uns alle im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dann beteten wir gemeinsam das Vaterunser. Es segnete mich noch einmal. Ich sagte Ihm, dass ich Seiner nicht würdig sei. Ich war sehr erstaunt, dass Es nach so langer Zeit noch eine Botschaft zu mir bringt.

Zu Seinen Füßen sah ich einen großen See, eigentlich zu groß für einen See, eher ein Meer, welches aus kleinen, strahlenden, klaren Kristallen bestand. Ich fragte es: „Was ist das denn für ein großer kristallfarbener See zu Deinen Füßen?“ Es antwortete mir:

„Das sind, mein liebes Kind, die Tränen meiner Heiligsten Mutter, die sie für euch weint.“

Ich sagte: „Oh, Herr, für uns?“ Er antwortete:

„Für euch Menschen. Siehe, wie sehr verunreinigt ihr Meine Schöpfung. Ihr tötet die ungeborenen Kinder im Leibe. Ihr achtet das Leben nicht, das Ich euch schenke! Meine Himmlische Mutter hat dir schon vieles gezeigt. Sie hat dir die drei Schlüssel geschenkt. Doch nun, Mein Kind, werde Ich dir noch etwas zeigen.“

In Seinem Mantel sah ich eine wunderschöne große Kathedrale, die, so wie Er mir sagte, für die Weltkirche stand. Dann sah ich viele Namen von Personen im Innern Seines Mantels. Das waren und sind Seelen, die Ihn „ganz sehr lieben“ (so sagte er wortwörtlich). Diese Namen waren in Seinem Mantel in Gold eingestickt. Er öffnete den Mantel weiter für mich und zeigte mir wieder eine wunderschöne Kathedrale, die aussah wie die Kathedrale von Notre Dame.

Ich durfte in diese Kathedrale hineingehen und sah im Altarraum zwei Feuer. Das Feuer auf der linken Altarseite (von mir aus gesehen rechts) war wunderschön hell. Es war eigentlich nicht mit einem irdischen Feuer zu vergleichen, ich kann es aber nicht anders beschreiben. Es strahlte wunderbar und erhellte alles. Ich fragte den Herrn, was dies sei. Er antwortete:

„Dies ist das Feuer des Heiligen Geistes.“

Auf der rechten Altarseite (von mir aus gesehen links) sah ich nun ein Feuer, das gar nicht so schön war wie das andere Feuer. Es brannte mit roten und schwarz lodernden Flammen und rußte sehr. Es war das „Feuer der Verderbnis“, so sagte der Herr es mir.

Dann sah ich diese Kirche nicht mehr in seinem Mantel, sondern stattdessen eine wunderschöne Oase darin. Wenige Bischöfe führten in geistlicher Kleidung mit Hirtenstab eine Schafherde in diese Oase hinein. In dieser Oase war das wunderschöne Feuer des Heiligen Geistes. Es erhellte die ganze Oase.

Dann sah ich viele Bischöfe ohne Hirtenstab. Ich war doch sehr erstaunt. Sie führten ihre Schafe in die Wüste. Dort angekommen, zogen sie ihre geistlichen Kleider aus und waren weltlich gekleidet. Ich wusste nicht, warum, und war umso mehr erstaunt. Die Schafe fanden in der Wüste kein Wasser und hatten nichts zu fressen. Es war schrecklich. Sie kamen alle ums Leben.

Ich bat: „Herr, ich bitte Dich um Erbarmen für jene. Sei uns gnädig. Hab Erbarmen mit jenen, hab Erbarmen mit uns.“

Ich musste doch etwas tun, so konnte ich das Ganze nicht so stehen lassen. Das soeben Geschaute bewegte mich tief. Das Jesuskind schaute mir einige Zeit sehr ernst und intensiv in die Augen. Dann sprach es:

„Ja!“

Es hat Erbarmen mit uns hier in Sievernich. Und ich sagte Ihm, dass Seine Mutter und Er mir zwei Aufträge gegeben hätten. Ich hatte Angst davor, Sein Erbarmen zu verlieren, da es Widerstände in Sievernich gibt. Es sagte mir, dass Es und Seine Mutter mit einer Stimme sprechen, eine Sprache haben. Dann sagte ich ihm, dass der den Brunnen betreffende Auftrag des Himmels erfüllt sei, aber es Widerstände gegen das Haus Jerusalem gäbe. Es wurde dabei sehr ernst und Sein Zepter neigte sich etwas. Dann sprach Es:

„Warum helfen dir Meine Kinder nicht? Warum verdunkelt der Satan ihre Herzen? Und sie sagen, dass Ich das nicht beauftragt habe?“

Ich sprach: „Doch, das hast Du beauftragt, Herr! Und Deine Heiligste Mutter auch! Das ist schon Jahre her, Herr. Das weiß ich, dass Du das gesagt hast und auch Deine Heiligste Mutter. Aber hab auch Erbarmen mit jenen Seelen, die das nicht verstehen können. Wenn niemand für sie leidet, wer leidet denn dann für sie, wenn ich es nicht tue? Hab Erbarmen und sei uns gnädig, Herr!“

Auf mein Bitten antwortete der Herr:

„Mein Zepter liegt so schwer in Meiner Hand! Doch will Ich vor dem, was kommen mag, euch verschonen! Ich werde das Strafgericht abmildern, wenn ihr Buße tut und betet! Dieser Montag ist der Mir geweihte Tag. Betet, betet, betet! Tut Buße! Ich rufe alle Völker zu mir! Wendet euch nicht von Mir ab! Ruft mich!

Es folgte eine persönliche Mitteilung, die erst 2021 veröffentlicht wurde:

„Du hast um Erbarmen gefleht. Dieses will Ich dir schenken, wenn du eine Aufgabe erfüllst.“

Ich antwortete: „Herr, das mache ich gerne, wenn Du es willst. Ich bin aber nicht würdig dazu. Aber wenn Du es sagst, wenn Du es meinst, dann werde ich es tun.“ Er schenkte mir folgenden Auftrag:

„Gründe eine offene Gemeinschaft der Kinder der Immaculata, Apostel der Endzeit. Die Mich sehr lieben, werden einen festen Bund mit Mir eingehen.“

Daraufhin sagte ich zum Herrn: „Dann will ich die Kinder der Immaculata, die Apostel der Endzeit gründen.“ Schließlich zeigte er mir, wie er sagte: „Das Zeichen der Gemeinschaft.“

Ich sagte: „Ja, das Benediktuskreuz in der Medaille sollen sie tragen und ein rotes Tuch als Zeichen des Mantels vom Kostbaren Blut mit einem goldenen Kreuz und sieben Blutstropfen, die sieben Blutvergießungen Jesu, Deine sieben Blutvergießungen.“

Ich wies Ihn noch einmal auf die Schwierigkeiten betreffend des Hauses Jerusalem hin und dass eine einzelne Person im ganzen Dorf und zu den Pilgern schlecht über uns spricht.

Er sprach: „Die Menschen werden dir helfen. Es wird kommen!“

Ich bedankte mich bei Ihm.

Dann breitete Er über uns ganz weit Seinen Mantel aus. In diesem Mantel waren wir alle geborgen. Wunderschön!

Ich sagte: „Ach, Herr Jesus, ja, wir werden weiter beten und Buße tun.“ Ich habe es Ihm versprechen müssen.

Er wies mich noch einmal auf das Emblem des Mantels mit dem Kreuz über dem Herzen hin. Er sprach:

“Ihr seid in Meinem Kostbaren Blut eingeschrieben.“

Wie dies geht, weiß ich zwar nicht, aber das hat Er gesagt. Dann sprach Er noch davon, was ich von den drei Schlüsseln kundgeben darf, die ich 2002 am Rosenkranzfest im Pfarrgarten erhalten habe, und was nicht. Ich darf von der Situation berichten, wie die Gottesmutter mit den Schlüsseln zu mir kam und dass die jetzigen Schwierigkeiten mir damals schon angekündigt wurden.[1] Ich sprach zu ihm: „Ich danke Dir Herr, ich danke Dir von ganzem Herzen. Und ich bitte Dich, grüße auch Deine heiligste Mutter von mir.“

Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.

Ich antwortete: „Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.“

Der König des Himmels verabschiedete Sich mit dem Segensgruß im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Herr wurde ganz hell im Licht, das Licht dehnte sich auseinander, zog sich zusammen und alles verschwand plötzlich.

Nach der Erscheinung habe ich mich über die sieben Blutvergießungen Jesu informiert, da ich diese bisher nicht kannte. Auch über das goldene Buch, das Jesus in den Händen hielt, habe ich Informationen eingeholt. Es handelt sich um das „Goldene Buch“ des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, das er uns damit ans Herz legen möchte.

Ich wunderte mich 2019 sehr, dass der Herr uns ein Zeichen in Gestalt einer Fahne gab. Heute, im Jahr 2021, klärt sich alles auf. Die Ereignisse sind fortgeschritten und ich bitte den Leser, zum Verständnis das „Goldene Buch“ als Lektüre hinzuzuziehen. Zurzeit werden an manchen Kirchen bunte Fahnen („Regenbogenflaggen“, d. Hrsg.) angebracht. Der Herr hat aber Sein Zeichen als Seine Fahne gewählt, die des Heiligen Kreuzes, die des Kostbaren Blutes, des Gebetes, der Heiligen Schrift, des katholischen Bekenntnisses, Seiner Sakramente und des Heiligen Messopfers.

„Ich bin gekommen, um die Sünder zu bekehren!“


[1] Am 30. Oktober 2021 wurde Manuele erlaubt, die drei Schlüssel zu veröffentlichen. Sie sind im ersten Band dieser Reihe, „Maria, die Makellose“, abgedruckt.

Ich sah eine goldene Kugel am Himmel. Sie wurde immer größer, je näher sie kam. Die goldene Kugel wurde von einem pulsierenden Licht begleitet. Dann öffnete sich die Kugel und das Jesuskind trat in Prager Gestalt aus dem großen Licht (ca. 4 m groß) hervor. Sein weites Gewand trug die Farbe Königsblau und war mit goldenen Lilien bestickt. Das Gewand strahlte nach allen Seiten in hellem Licht. Das Jesuskind trug eine große strahlende goldene Krone. In Seiner linken Hand hielt Es das goldene Buch, in Seiner rechten Hand ein großes goldenes Zepter. Seinen Mantel breitete unser Herr weit auseinander. Er hatte dunkle Locken und blaue Augen, die liebevoll auf uns blickten und sehr strahlend waren. Sein Blick war voller Liebe, aber trotzdem königlich. Nun sah ich, dass das Jesuskind auf dem Haus Jerusalem stand.

Es fragte mich: „Willst du Mir die Ehre erweisen?“ Ich wusste nicht, was Es meinte, antwortete aber, da ich Ihm auf jeden Fall die Ehre erweisen wollte: „Ja, aber sicherlich.“ Es segnete uns alle und sprach: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Nun betete es mit uns allen gemeinsam das Vaterunser. Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.

Jesus sprach: „Ich werde euch an Meinen Erscheinungsstellen und Meine Heiligste Mutter wird euch an den Stellen Ihrer Erscheinung Gnaden schenken.“

Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.

Das königsblaue Gewand des Jesuskindes erstrahlte nun sehr stark, ebenso die darauf gestickten goldenen Lilien. Jesus sprach: „Betet und tut Buße!“ Ich sagte: „Ja, Herr, das machen wir. Ich verspreche es Dir!“ Er öffnete seinen Mantel noch weiter als bisher. Ich hatte gedacht, Sein Mantel wäre schon ganz weit ausgebreitet gewesen. Doch Jesu Mantel wurde immer größer. Jesus sprach dabei: „Ich gebe euch Meinen heilenden Segen!“ Dann segnete Er uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Weiter sprach Er: „Ich bin euer Heiland. Ich bin euer Herr. Lasst euch nicht verwirren, lasst euch nicht abbringen. Betet! Betet für eure Ewigkeit! Wie viele verirrte Menschen stürzen in den Abgrund. Doch Ich will nicht, dass ihr in den Abgrund stürzt. Ich will euch retten. Seht, Ich habe die Schafe von den Böcken getrennt.“ Und wirklich sah ich nun unter Seinen Füßen die Böcke zu Seiner linken Seite, die Schafe zu Seiner rechten Seite jeweils im Herdenverband stehen. Die Böcke hatten ein bräunliches Fell und trugen Hörner. Dagegen trugen die Schafe ein weißes Fell und hatten keine Hörner.

Das Jesuskind sprach: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu bekehren! Doch wer Mich nicht will, wird in den Abgrund gehen.“ Dann kam das Jesuskind näher zu mir und hielt mir das goldene Buch vor mein Gesicht. Ich hatte Seine Gestik verstanden und küsste das goldene Buch als Zeichen höchster Verehrung. Nun ging das Jesuskind zu einem Säugling und berührte ihn segnend. Dann ging er zu meinen Helfern und sprach: „Du hast treue Helfer, grüße sie von Mir. Ich werde ihnen alles vergelten.“ Ich habe mich sehr beim Herrn bedankt. Weiter fragte mich der Herr, ob wir mit Seinem Kostbaren Blute bedeckt werden möchten. Ich antwortete: „Ja, bedecke uns mit Deinem Kostbaren Blute.“ Dann bedeckte er uns tatsächlich mit Seinem Kostbaren Blute und sprach mit uns gemeinsam gleichzeitig: „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.“

Er verschwand alsdann wieder in dem strahlenden Licht, das Ihn wie eine Sonne umgab. Das Licht dehnte sich zunächst aus, zog sich dann zusammen und verschwand.

Ein pulsierendes Licht kam vom Himmel herab auf uns zu. In dem Licht war eine goldene Kugel. Diese wurde begleitet von zwei kleineren strahlenden Lichtern, jeweils ein Licht links und ein Licht rechts. Je näher diese Lichter und die Kugel kamen, umso größer wurden sie. Die goldene Kugel öffnete sich und das Jesuskind trat aus dem Licht hervor. Es trug eine wunderschöne, golden strahlende, große Krone. Es hatte dunkle lockige Haare und schöne, große, blaue Augen. Sein goldener Mantel aber war nicht wie sonst weit geöffnet, sondern verschlossen.  Aus ihm ragte die Halsborte Seines goldenen Untergewandes heraus.

Zu Seiner rechten und linken Seite schwebte jeweils ein Engel. Die beiden Engel trugen weich fallende, strahlend weiße Gewänder. Ihre Haare waren schulterlang und blond; auch diese strahlten fast golden. Das Jesuskind trug ein goldenes Buch in Seiner linken Hand. In Seiner rechten Hand hielt Es ein großes, goldenes Zepter.

Es fragte mich:

Willst du Mir die Ehre erweisen?“

Ich antwortete: „Ja, Herr, sehr gerne.“ Nun segnete Es uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dann betete das Jesuskind mit uns gemeinsam das Vaterunser. Ich stellte Ihm die Frage, warum Sein Mantel nicht wie sonst weit offen sei? Darauf sprach Es lächelnd zu mir:

„Warte ab!“

Dann sagte Es:

„Betet, betet, betet! Ich bin gekommen, um euch zu retten. Bei allem, was nun kommen mag, bleibt Mir treu! Erkennt, dass Ich der Ewige bin. Nun schenke Ich euch Meinen heilenden Segen.“

Danach segnete Es uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sprach:

„Lasst euch nicht erschüttern, glaubt an Mein Wort. Glaubt an das Evangelium. Ich ändere Mein Wort nicht.“

Schließlich reichte es mir das goldene Buch zum Kusse. Die begleitenden Engel sangen dabei: „Alleluja, Alleluja, Alleluja!“ In diesem Moment begannen sie, den Mantel des Jesuskindes langsam nach außen hin zu öffnen, als höchste Ehrerbietung ihres Himmelskönigs.

Das Jesuskind sprach:

„Nun schaue und verstehe!“

Dann reichte Es dem Engel links von Ihm das goldene Buch. Im Gegenzug nahm er aus dessen Hand ein goldenes Schwert entgegen.  Dabei verneigte der Engel sich tief vor Ihm. Das Jesuskind reichte mir dieses goldene Schwert in meine rechte Hand. Auf seiner Klinge leuchtete das Wort „Salvator“. Ich erklärte ihm, dass ich nicht gerne ein Schwert annehmen würde, doch ES erwiderte, es sei „ein Schwert des Lebens.“

Daraufhin verneigte sich der zweite Engel vor Ihm und reichte Ihm einen goldenen Schild. Diesen goldenen Schild gab das Jesuskind mir in meine linke Hand. Der Schild war rund und hatte in der Mitte ein Kreuz eingearbeitet und kleinere Kreise am Rand. Nun sah ich, dass auf dem Schild ein Rosenkranz abgebildet war. Ich fragte, ob dies denn wirklich für mich sei? Das Jesuskind sagte, dass Es mir Schwert und Schild nicht zur Kriegsführung gegeben habe, sondern sie für Sein Wort, das Wort Gottes, stünden.

Ich bedankte mich beim Herrn und teilte Ihm mit, dass ich Seinen Rosenkranz, den Rosenkranz vom Prager Jesuskind, bei mir trug. Jesus teilte mir mit, dass Er besonders das Gebet des Rosenkranzes Seines Kostbaren Blutes wünsche. Es sei ein altbewährtes Gebet, kein neues Gebet, und es würde in meinem Gebetbuch stehen. Wieder musste ich Ihm zusagen, dass wir Seinem Wort treu bleiben und weiterhin fleißig mit den Menschen in Sievernich beten. Daraufhin sprach Er:

„Es wird sich Vieles ändern. Verstehe alles richtig. Nun zeige Ich dir, was kommen wird.“

Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.

Ich dachte, der Mantel sei schon weit ausgebreitet, doch die Engel vergrößerten seinen Umfang noch, bis wir alle in Seinem großen Mantel geborgen waren. Jetzt sah ich, dass das Jesuskind auf Seinem Gewand ein goldenes Herz trug! Es sagte:

„Hier erweise Ich euch meine Gnaden. Hier bin Ich als König des Himmels gegenwärtig.“

Dann stimmte Es das Gebet an, welches wir nun beten sollten:

O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden…“

Dann sprach Es: „Viele Seelen können es nicht fassen und doch bin Ich es, der zu euch spricht. Willst du mit Meinem Kostbaren Blute bedeckt werden?“

Ich antwortete: „Ja, Herr, bedecke uns mit Deinem Kostbaren Blute.“ Wir wurden mit Seinem Kostbaren Blute bedeckt. Dann segnete das Jesuskind uns zum Abschied, betete ein „Ehre sei dem Vater…“ vor und verabschiedete Sich mit den Worten: „Mein Kostbares Blut ist eure Rettung!“ Ich sagte: „Danke, Herr! Ich danke Dir von ganzem Herzen.“

Sogleich schwebte Es über uns mit Seinem weit ausgebreiteten Mantel, den die Engel Zeichen als höchster Ehrerbietung weiterhin festhielten. Schwebend rief Es mir zu: „Du wirst noch viele gute Helfer finden!“ Ich sprach: „Ich danke Dir, Herr, dass Du ihnen das ins Herz gibst. Herzlichen Dank.“ Dann entschwand das Jesuskind gemeinsam mit den Engeln.

Nach der heiligen Messe während der Anbetung in der Sievernicher Kirche erschien um ca. 19.12 Uhr zehn Minuten lang das Jesuskind in Prager Gestalt in der Heiligen Hostie, welche auf dem Altar in der Monstranz ausgestellt wurde. Es trug eine große, goldene Krone und ein weiß/goldfarbenes Gewand mit gleichfarbigem Mantel. Der Mantel war mit einer großen goldenen Borte verziert, die Lilien, Kreuz und Kelch zeigten. Hinter dem Jesuskind erschien ein großes, dunkles Kreuz. Das Jesuskind hielt ein goldenes Zepter und eine goldene Weltkugel in Seinen Händen. Beim eucharistischen Segen war es leider nicht mehr zu sehen.

Das Jesuskind wurde von vielen Personen in der Kirche gesehen. Auch sahen die Personen, dass es verschwand.

Vor dem Grundstück Haus Jerusalem flogen vom Himmel aus drei goldene Kugeln auf uns zu. Eine große Kugel war in der Mitte, je eine kleinere Kugel rechts und links. Die drei goldenen Kugeln waren von einem pulsierendem Licht umgeben, wurden größer, je näher diese zu uns kamen, und öffneten sich. Nun sah ich das Prager Jesuskind mit einer schönen, großen, goldenen Krone und weißem Gewand, welches mit goldenen Lilien bestickt war. Der Mantel war mit einer goldenen Borte versehen. Auf dieser Borte zeigten sich, wie schon in der Kirche, Lilien, Kreuze und Kelche. Neben dem Jesuskind schwebten auf der rechten und linken Seite jeweils ein Engel. Diese beiden Engel hatte ich schon bei der vorherigen Erscheinung gesehen. Der kindliche Himmelskönig trug Sein golden strahlendes Herz auf Seinem Gewand. Die ganze Erscheinung wurde immer größer, bis sie eine Höhe von etwa drei Metern erreicht hatte. Die Engel breiteten Seinen Mantel aus. Er segnete uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Jesus sprach:

„Willst du Mir die Ehre erweisen?“

Ich antwortete: „Ja, Herr, sehr gerne!“

In Seiner rechten Hand trug Jesus ein großes, goldenes Zepter und in Seiner linken Hand eine goldene Weltkugel mit einem goldenen Kreuz darauf. Jesu Haare waren dunkel und gelockt. Seine Augen waren wunderschön strahlend blau. Die Ihn begleitenden Engel trugen ein weites weißes Gewand aus einem Stück ohne Naht und hatten fast goldenes Haar bis zur Schulter.

Der Herr zeigte mir an, dass ich nicht mehr knien, sondern aufstehen sollte. Dies tat ich dann. Nun sah ich, dass der Himmelskönig plötzlich keine königlichen Insignien mehr in Seinen Händen hielt. Stattdessen hielt Er in Seinen Händen etwas wie einen goldfarbenen Tuchgürtel, eine goldene Rüstung, einen goldenen Helm und goldenes Schuhwerk. Nun umgürtete mich der Herr mit dem goldfarbenen Tuchgürtel. Er zog mir eine goldfarbene Rüstung und goldene Schuhe an. Dann zeigte Er mir durch eine Geste, dass ich mich wieder hinknien sollte. Ich sollte Ihm ganz ergeben sein. Als ich gerne einwilligte, setzte Er mir den goldenen Helm auf. Alles strahlte um Ihn herum. Wie eine Sonne war das Licht, das Ihn umgab. Er sprach: „Verstehe alles richtig, Mein Kind! Das ist die Rüstung Meines Kostbaren Blutes.“

Er kam dann ganz nahe zu mir und sprach:

„Wenn man Mein Wort ändert, werde Ich die Welt mahnen.“

Dann benutzte Er ein Wort, das ich nicht kannte, und ich antwortete Ihm: „Ich sage das nicht.“ Denn zunächst dachte ich, ich solle es geheim halten. Dann fragte ich Ihn: „Was ist das für ein Wort? Ich kenne das Wort nicht.“ Schließlich wollte ich nichts falsch machen.

Daraufhin sprach das Jesuskind:

„Wenn Ich die Welt mahne, dann wird es für euch sein, als wenn die Zeit still steht. Und so schaut ihr eure eigene Seele. Vieles hat Meine Mutter, Meine Heiligste Mutter, euch schon auf der Erde gesagt, doch folgt ihr nicht ihren Worten. So oft hat sie euch schon auf der Erde besucht.“

Sein Mantel wurde größer und Sein Herz leuchtete auf. Dann sprach Es weiter:

„Seht, Ich erweise euch große Barmherzigkeit. Schaut, dass Meine Augen auf Deutschland gerichtet sind. Betet und tut Buße, besonders in diesen Tagen.“

Nach diesen Worten kam Es zu uns und gab uns Seinen Segen. Es sprach vor und wir sollten Ihm nachsprechen:

„Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“

Dann lud Es uns ein zu beten:

„Oh mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“

Er zeigte mir, dass ich vieles erdulden müsse. Jesus wird zulassen, dass, alles, was im Menschen ist, offenbar wird. Das Übel wird offenbar werden müssen, damit wir gereinigt werden. Doch Jesus wird siegen.

Dann sprach Er: „Schaut auf Mein Kostbares Blut! Mein Kostbares Blut wird euch in allen Strafgerichten bewahren.“

Die Engel sangen nun zu Seiner Ehre: „Alleluja, Alleluja!“ Beide Engel breiteten Seinen Mantel dabei aus.

Der kindliche Himmelskönig kam mit Seinem Gesicht sehr nah an mein Gesicht heran und ich sah in Seine großen, strahlendblauen Augen. Gerne wäre ich in Seinen Augen versunken. Eine große Glückseligkeit überkam mich. Er sprach wieder das Wort, welches ich nicht kannte, ganz deutlich und langsam für mich aus, während Er mir tief in die Augen sah:

„A v i s o!“

Ich fragte Ihn erstaunt: „Was ist das? Ich kenne das Wort leider nicht.“

Daraufhin antwortete Er mir liebevoll:

„Meine Kirche wird sehr leiden. Betet, betet, betet! Bleibt Mir treu!“

Ich sagte dann zu Ihm: „Ja … Gut, dann muss ich nachschlagen, was es bedeutet. ‚Aviso‘ kenne ich nicht. Ich danke Dir, Herr!“

Er segnete uns noch einmal und verabschiedete Sich von uns mit Seinen Engeln, die Seinen Mantel ganz weit über uns ausbreiteten. Zum Abschluss segnete Jesus uns im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Er rief uns dabei noch einmal zu Gebet und Buße auf. Ich sagte zu ihm: „Ja, ich sage den Leuten, dass sie sehr beten sollen. Und schau, sie sind alle gekommen. Ich danke Dir, Herr. Lob und Dank sei Dir, oh Jesus, und Deiner Heiligsten Mutter Maria!“

Er sprach kurz: „Adieu!“

Ich wiederholte erstaunt: „Adieu!“

Dann strahlte das umgebende Licht auf, das Jesuskind verschwand in der Kugel, ebenso die Engel. Das Licht zog sich zusammen, pulsierte und war nicht mehr zu sehen.

Erläuterung der Seherin zur Erscheinung des Jesuskindes:

Bevor das Jesuskind erschien, sahen mehrere Personen die goldenen Lichtkugeln. Auch nach der Erscheinung sahen einige Zeugen  Lichterscheinungen.

Der kindliche Himmelskönig sprach: „…dann wird es für euch sein, als wenn die Zeit still steht….“ Wir recherchierten, ob in der Bibel ein ähnliches Ereignis erwähnt wird, und tatsächlich fanden wir eine entsprechende Stelle im Alten Testament, im Buch

Josua 10,12-14.

12Damals redete Josua zum HERRN, am Tage, da der HERR die Amoriter den Israeliten preisgab, und sprach vor den Augen Israels:

Sonne, bleib stehen über Gibeon / und du, Mond, über dem Tal von Ajalon! –

13Und die Sonne blieb stehen / und der Mond stand still, / bis das Volk an seinen Feinden Rache genommen hatte.

Steht das nicht geschrieben im Buch des Aufrechten? Die Sonne blieb mitten am Himmel stehen und beeilte sich nicht, unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang. 14Nie hat es einen Tag gegeben wie diesen, an dem der HERR auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; der HERR kämpfte nämlich für Israel.

Das Jesuskind benutzte ein unbekanntes Wort aus einer anderen Sprache. Es war das Wort „Aviso“, das es im Spanischen, Italienischen und Portugiesischen gibt und das in allen drei Sprachen „Warnung“ bedeutet. „Aviso“ wurde mit einem weichen „s“ ausgesprochen, wie im Portugiesischen. Zur Zeit der Erscheinung fand die Amazonassynode in Rom statt; im Amazonasgebiet in Brasilien wird Portugiesisch gesprochen. Besteht da ein Zusammenhang?

Jesus verabschiedete sich mit dem Wort „Adieu“ aus dem französischen Wortschatz. Es bedeutet: In Gott, Gott befohlen.

 Zur Botschaft möchte ich mich noch persönlich äußern:

Der Herr möchte uns keine Angst machen. Er möchte alle Menschen retten. Möglichst alle Menschen! Es geht immer um die Bekehrung der Sünder. Der Glaubensschatz unserer katholischen Kirche kennt das Kostbare Blut Christi als Schutz vor Strafgerichten und Heimsuchungen Gottes. Dieses Wissen ist in der katholischen Kirche leider verloren gegangen. Das Jesuskind erinnert uns an die Verehrung des Kostbaren Blutes, damit wir unser Leben danach ausrichten und in den Strafgerichten und Heimsuchungen Gottes bewahrt bleiben mögen. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wenn wir uns bekehren und aufrichtig das Kostbare Blut Christi verehren, wird der Zorn Gottes besänftigt. Beten wir also zum Kostbaren Blut, verbreiten wir wieder weltweit dieses Glaubensgut, damit Gott uns Seine Barmherzigkeit erweist. Adieu! – Manuela

(ca. 19.10 Uhr:) Das Jesuskind in Prager Gestalt erschien während der Anbetung in der Pfarrkirche von Sievernich ca. 12 Minuten lang in der Heiligen Hostie. Es wirkte wie lebendig und wurde von mindestens 15 Personen gesehen. Als der Priester den eucharistischen Segen spendete, blieb Jesus in der Heiligen Hostie. Auch nach dem eucharistischen Segen war er zugegen, bis die Heilige Hostie aus der Monstranz entnommen wurde.

Erscheinung des Jesuskindes auf dem Grundstück des Hauses Jerusalem

Da ich nicht durch die Menschenmenge kam, konnte ich nur am Rande der Beter stehen, die vor dem Grundstück des Hauses Jerusalem warteten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Grundstücks erschienen gegen 19.40 Uhr drei Blitze am Himmel. Obwohl es schon dunkel war, zeigte der Himmel dort, wo die Blitze zu sehen waren, eine helle Farbe. Eine goldene Kugel kam aus der Ferne, wo vorher die Blitze zu sehen waren, zu uns geflogen. Diesen Anfang der Erscheinung sahen mehrere Personen.

Die goldene Kugel kam ganz nahe zu uns, blieb über dem Grundstück des Hauses Jerusalem stehen und öffnete sich. Ein pulsierendes, strahlendes Licht kam aus dieser Kugel. Auch wurde diese von einem hellen, großen Licht umgeben.

Nun sah ich das Jesuskind ganz von einem strahlend schönen Licht umgeben. Es war ca. drei Meter groß. Der Herr trug eine wunderschöne, große, goldene Krone, hatte dunkle Haare und Locken und einzigartig blaue Augen. Er trug ein rotes Gewand und darüber einen königlichen, roten Mantel; den Mantel Seines Kostbaren Blutes, äder von goldenen Lilien geschmückt war. In Seiner rechten Hand trug Er ein großes, goldenes Zepter und in Seiner linken Hand ein goldenes Buch. Der Himmelskönig erschien im Alter von ca. neun Jahren. Er trug Sein goldenes Herz offen auf Seinem Gewand. Sein Königsmantel war  weit geöffnet. Jesus segnete uns. Voller Freude bat ich Ihn innig, uns alle mit Seinem Kostbaren Blut zu besprengen, das uns von allen Sünden erlöst. Auf meine Bitte hin besprengte uns der kindliche Himmelskönig mit Seinem Kostbaren Blut.

Er stimmte gleichzeitig ein Gebet an. Und so sollten wir mitbeten:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Dann:

„Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“

Der Himmelskönig sprach:

„Ich freue Mich, liebe Kinder, über euer Gebet. Mein Kostbares Blut hat euch erlöst. Sucht eure Zuflucht zu Meinem Kostbaren Blut. Was auch geschehen mag, bleibt dem Glauben eurer Väter treu!“

(Anmerkung: Gemeint sind hier die Glaubensväter der katholischen Kirche, nicht die leiblichen Väter.)

„Betet und tut Buße!“

Ich sprach: „Schau, wie viele zum Gebet gekommen sind, o Herr.“

Der Herr antwortete:

„Wie sehr freue ich Mich!“

Dabei lächelte das Jesuskind und sprach:

„Durch euer Gebet wird der Arm und die Hand, in der Ich Mein Zepter trage, sich noch nicht neigen.“

Während das Jesuskind dies sagte, zeigte Es mir deutlich Seinen Arm und die Hand, in der Es das Zepter hielt. Dann kam der König des Himmels näher zu mir und sprach:

„Gegen Mein erstes Gebot wurde verstoßen! Opfert dem ewigen Vater Mein Kostbares Blut auf!“

Ich antwortete: „Ja, Herr.“

Ich sprach: „Viele kommen und fragen mich bezüglich anderer Botschaften, was ich davon halte.“ Er sagte zu mir:

„Urteile nicht. Dies ist nicht deine Aufgabe. Sage nur das, was du siehst und hörst.“

Jesus sprach:

„Die Welt hat sich von Mir gewendet. Schaut nicht auf die Welt, schaut nicht auf den Irrglauben, auf den Zeitgeist. Schaut auf Mein Heiligstes Herz!“

Plötzlich strahlte Sein goldenes Herz auf alle Anwesenden hinab und ein wunderschöner goldener Strahlenregen fiel von Seinem Herzen auf uns. Dabei sprach das Jesukind:

„Schaut auf Mich, Ich bin euer Heiland, Ich bin euer Erlöser. Betet:

O Mein Jesus, verzeih‘ uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!

Opfert für alle Irrgläubigen Mein Kostbares Blut auf! Es soll durch die Hände Meiner Makellosen Mutter geopfert werden. Bete so:

Ewiger Vater, ich opfere Dir auf, durch die Hände der Makellosen Mutter und Heiligsten Jungfrau Maria, das Kostbare Erlöserblut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, für die begangenen Sünden in der Kirche und in der Welt. Herr Jesus Christus, wir bitten Dich, besprenge uns und alle Seelen, für die wir aufopfern und beten, mit Deinem Kostbaren Blut.“

Da die Menschen laut beteten, sagte ich Jesus leise, dass ich das Gebet in mein Herz geschlossen hätte. Er sprach:

„Hört auf Mein Wort. Bedenkt alles. Legt Mein Wort in eure Herzen. Ich komme zu einem jeden von euch.“

Dann schwebte der Himmelskönig über uns alle und breitete Seinen Mantel aus. Er segnete uns und stimmte an:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Wir sollten dies mitbeten. Weiter stimmte er noch zum Mitbeten an:

„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“

Dann verabschiedete sich Jesus mit dem Wort:

„Adieu!“

Ich sprach: „Ich danke Dir, Herr Jesus, Dir sei Lob und Dank und Ehre in Ewigkeit! Amen“.

Nach der heiligen Messe in der Pfarrkirche von Sievernich erschien das Jesuskind während der Anbetung in der Heiligen Hostie ca. zehn Minuten lang in Prager Gestalt mit einem violetten Gewand und einer goldenen Krone. Es segnete die Menschen und bewegte sich. Ca. 30 Menschen durften das Jesuskind sehen.

Erscheinung des Jesuskindes auf dem Grundstück des Hauses Jerusalem nach der heiligen Messe

Ich sah eine große, goldene Lichtkugel und noch jeweils eine weitere kleinere, goldene Lichtkugel rechts und links daneben in der Luft schweben. Alle drei Lichtkugeln wurden von einem pulsierenden Licht begleitet und flogen in unsere Richtung. Über dem Grundstück des Hauses Jerusalem hielten diese in der Luft an.

Dann öffnete sich zunächst die große Kugel, gefolgt von den kleineren Kugeln. Aus allen drei Kugeln strahlte ein wunderschönes Licht. In dem großen Licht in der Mitte erschien das Jesuskind in Prager Gestalt. Rechts und links vom Jesuskind erschien je ein Engel.

Das Jesuskind trug eine große, goldene Krone, hatte eine etwas dunklere Haarfarbe und lockiges Haar, blaue Augen und war mit einem violetten Gewand, mit goldenen Lilien bestickt, bekleidet. Es trug ein goldenes, großes Zepter mit einer großen Kugel an der Spitze in Seiner rechten Hand und das goldene Buch in Seiner linken Hand. Es segnete uns und fragte:

„Willst du Mir die Ehre erweisen?“

Ich bejahte dies und der Herr stimmte das Vaterunser an, das wir mitbeteten. Jesus schaute in mein Herz und fragte, ob ich eine Bitte habe. Längst wusste er, dass ich eine große Bitte in mir trug. Ich bat Ihn: „O Herr, besprenge uns mit Deinem Kostbaren Blut!“

Das Jesuskind stimmte an:

„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“

Es wies uns an, mitzubeten und besprengte uns dabei tatsächlich alle mit Seinem Kostbaren Blut. Nun sah ich, dass beide das Jesuskind begleitenden Engel goldblondes Haar hatten und ein weißes Gewand, wie aus einem Stück, ohne Naht, trugen. Wunderschön war der Anblick des Jesuskindes mit den beiden Engeln. Demütig neigten beide Engel das Haupt und breiteten den Mantel, der mit einer großen, goldenen Borte versehen war, aus. Es ist die größte Ehrerbietung, die die Engel ihrem König erweisen können.

Der himmlische König streckte mir das Zepter entgegen und forderte mich auf, es zu berühren. Ich fragte ihn aber vorher, um sicherzugehen:

„Dein Zepter? Das darf ich berühren?“

Er nickte zur Bestätigung mit Seinem Kopf und hielt es mir ein weiteres Stück entgegen. Dann durfte ich das Zepter berühren. Jesus sprach:

„Mit diesem Zepter werde Ich die Mir Treuen regieren, den anderen wird es zur Last werden. Das sind die Seelen, die meinem Wort nicht folgen werden. Betet und sühnt und opfert auf.“

Das Jesuskind schwebte mit den Engeln und weit ausgebreitetem Mantel über uns alle in einem Kreis. Aus dem Zepter des Himmelskönigs kamen goldene Strahlen auf uns herab. Es sprach:

„Ich erweise euch große Barmherzigkeit. Betet, betet, betet, tut Buße!“

Ich sagte zum Jesuskind: „Ja, Herr, Du weißt, alle sind hierhergekommen und sind treu im Gebet.“ Daraufhin sagte der Herr:

„Nun zeige ich dir etwas in Meinem Mantel.“

Er kündigte uns drei schwere Jahre an!

Ich antwortete darauf:

„Aber Du sorgst für uns und bleibst uns treu?“ Er antwortete: „Ja!“

Ich sagte: „Wunderbar, ich danke Dir sehr, Herr Jesus!“

Nun schenkte das Jesuskind uns Seinen heilenden Segen. Dabei stimmte Es den Segen an und wir sollten uns dabei bekreuzigen und mitbeten. Es sprach:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Bei diesem Segen erstrahlte das goldene Herz des Jesuskindes.

Es sprach: „Adieu!“

Ich verabschiedete mich ebenso mit „Adieu!“

Der Himmelskönig kehrte lichtumstrahlt in die Kugel zurück, ebenso die beiden Engel. Die Kugeln schlossen sich und verschwanden in einem großen, pulsierenden Licht, welches kleiner wurde und verschwand.

Wir weisen darauf hin, dass weder die Botschaften, noch Ausschnitte daraus ohne Rücksprache mit Manuela weitergegeben und /oder an anderer Stelle veröffentlicht werden dürfen.

Alle Botschaften werden bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch katholischen Kirche vorgreifen zu wollen!

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